Dienstag, 20. Juni 2017

Judo - Lehrgang "Kime no kata"





 Am 15. Juli 2017, von 13:30 bis 17:00 Uhr findet ein Lehrgang mit dem Thema Kime no kata in der JudoArena des SC Budokan Maintal statt.

Die „Kime no kata“, wurde 1887/1888 von Kano Shian vorgestellt. Ihr kriegerischer Geist erinnert daran, dass Judo vom Jiu Jitsu abstammt. Die Kime no kata repräsentiert die Atemi waza (Schläge, Stöße und Tritte) Die Kata besteht aus 20 Angriffen und Verteidigungen.

Diese Kunst des Schlagens, einen mit einem Messer (Tanto) oder Schwert (Katana) bewaffneten Angreifer zu besiegen, wird heute im Judo nur noch in der Form der Kata geübt.

Der Lehrgang wird geleitet von: Wolfgang Geissler, 4.Dan Judo, 1.Dan Jiu-Jitsu und Michael Schmitt, 3.Dan Judo, 4.Dan Jiu-Jitsu, 4. Dan Ju-Jutsu.

Der Lehrgang ist für alle geeignet auch für Anfänger und nicht Judokas, je nach Wissensstand der einzelnen Teilnehmer wird auf die Elemente der Kata eingegangen.

Montag, 19. Juni 2017

Karateabteilung sucht neue Schüler/Schülerinnen


 Der Sport Club Budokan Maintal e.V. sucht für seine Karateabteilung neue Schüler/Schülerinnen.

Gesucht werden Kinder ab 10 - und Erwachsene ab 16 Jahren.

Ort:

Sporthalle der Wilhelm-Busch Schule in Maintal/Dörnigheim

Trainingszeiten für die neuen Schüler/Schülerinnen:

Dienstags: Kinder/Jugendliche 18:00 - 19:00 Uhr

Erwachsene: 19:00 - 20:00 Uhr

Trainer/Innen:

Peter Merz 1. Dan, Pietro Errico 3. Dan und Nete Errico 1. Dan

Für den Anfang genügt leichte Sportbekleidung!

Sonntag, 18. Juni 2017

"Landesentscheid Judo bei „Jugend trainiert für Olympia“


 Am Mittwoch, den 7.6.2017, wurde der diesjährige Landesentscheid im Judo bei „Jugend trainiert für Olympia“, von Sport Club Budokan Maintal e.V. in Zusammenarbeit mit dem HJV in der Sporthalle der Werner-von-Siemens-Schule in Maintal ausgerichtet.

Gekämpft wurde in den Wettkampfklassen ll und lll, wobei es in der Wettkampfklasse lll – wie schon in den letzten Jahren – um die begehrte Teilnahme am Bundesfinale in Berlin ging.

Hoch motiviert gingen rund 20 Schulmannschaften an den Start. In der Wettkampfklasse ll bei den Jungen konnte sich am Ende die Mannschaft der Gutenbergschule aus Wiesbaden durchsetzen und den Titel des Landessiegers mit nach Hause nehmen. In der Wettkampfklasse lll der Jungen setzte sich in einem spannenden Finale die Mannschaft der Immanuel-Kant-Schule aus Rüsselsheim gegen die Mannschaft des Goethe-Gymnasiums aus Kassel mit 3:2 durch.

Bei den Mädchen der Wettkampfklasse ll konnte sich die Mannschaft der Nikolaus August-Otto Schule aus Bad Schwalbach in diesem Jahr klar gegen die Carl-Strehl-Schule aus Marburg behaupten. In der Wettkampfklasse lll der Mädchen setzte sich – wie im letzten Jahr schon – die Mannschaft der Gutenbergschule aus Wiesbaden klar durch. Die jungen Wiesbadenerinnen belegten den 1. Platz vor der Nikolaus-August-Otto-Schule aus Bad Schwalbach und der Immanuel-Kant-Schule aus Rüsselsheim.

Beim Bundesfinale in Berlin das von 17. bis 21.09.2017 stattfinden wird, werden somit die hessischen Schulen von der Gutenbergschule aus Wiesbaden bei den Mädchen und der Immanuel-Kant-Schule in Rüsselsheim bei den Jungen vertreten.

Der Hessische Judo Verband wünscht beiden Schulmannschaften viel Erfolg beim Bundesfinale in Berlin!

Rainer Dötsch (Referent Schulsport)

Freitag, 26. Mai 2017

Jugendsprecherinnen (Judo) in Maintal gewählt

 Am vergangenen Wochenende wurden im Rahmen des Jugendsprechertags die neuen Jugendsprecherinnen gewählt. Lisa Kreth und Helene Weinmann werden diese wichtige Position in Zukunft wahrnehmen und ihr Engagement für die Judo-Jugend weiter vorantreiben.

Text von [Lino Hermanns] Deutscher Judo Bund

Die jungen Engagierten wählten am 20.05.2017 in Maintal/Hessen die Jugendsprecherinnen der DJB-Jugend. Seit zwei Jahren wird neben der Jugendsprecherin auch eine Stellvertreterin benannt. Vier junge weibliche Judoka haben sich für das Amt der Jugendsprecherin beworben. Letztendlich haben sich Lisa Kreth als Jugendsprecherin und Helene Weinmann als stellvertretende Jugendsprecherin in einem demokratischen Wahlprozess durchgesetzt. Herzlichen Glückwunsch an die beiden „Vollblut-Juniorteamerinnen“!

Ein großer Dank gilt natürlich auch Samira Rohn und Lucia Rohn. Sie haben das Amt der Jugendsprecherin und ihrer Stellvertreterin mit viel Elan und dem nötigen Know-How versehen. Ihre Arbeit im DJB-Juniorteam wird natürlich weiterhin geschätzt und benötigt.

Für welche Werte und Positionen die beiden neu gewählten Jugendsprecherinnen stehen, erfahrt ihr von Lisa und Helene höchstpersönlich:

Lisa Kreth – Jugendsprecherin

Mein Name ist Lisa Kreth und ich bin 24 Jahre alt. Ich habe meinen Bachelor der Erziehungswissenschaft 2015 abgeschlossen und arbeite in einer KiTa in Düsseldorf.

Ich betreibe seit 16 Jahren Judo und bin Mitglied im PSV Oberhausen (NRW). Ich bin seit 2008 Trainerin und trainiere momentan eine Kindergruppe. Spaß daran macht mir, frühere Schützlinge in die nachfolgenden Trainingsgruppen aufsteigen zu sehen, sie begleiten zu können und den ein oder anderen Turniererfolg feiern zu können.

Ein Highlight im letzten Jahr war eine Veranstaltung zur Flüchtlingsintegration, die angelehnt an das Projekt „Judogi for Refugees“ des Juniorteams in unserem Verein durchgeführt werden konnte.

Ich bin Trägerin des ersten Dan, bin lizensierte C-Trainerin, wobei in diesem Sommer die Fortbildung zur B-Trainerin auf dem Programm steht.

Im Juniorteam bin ich seit 2013 und stehe hier als Referentin für Lehrgänge (z.B. Judo-Junior-Akademien, Ippon-Girls-Camps, Jugendleiterausbildung) genauso regelmäßig zur Verfügung wie auf großen Veranstaltungen zur Repräsentation des Juniorteams, sei es am Jugendstand oder als Yoko. Dadurch bin ich bei vielen Turnieren dabei, beispielsweise den Jugendpokalen, bei vielen Deutschen Meisterschaften, Highlight ist jedes Jahr der Grand-Prix in Düsseldorf.

Die Gründung der Juniorteams in Bayern und Hessen habe ich inhaltlich begleitet und hoffe in weiteren Landesverbänden Juniorteams integrieren zu können.

Konzeptionell arbeite ich unter anderem in den Bereichen Multiplikatorenworkshops, junges Engagement, sowie an der Frage nach Möglichkeiten zur Weiterentwicklung eines Juniorteams mit. Auch die Juniorteam-Kollektion ist eines meiner Projekte, um ein einheitliches Auftreten und einen Repräsentationsfaktor zu ermöglichen.

Viel Spaß machen mir auch die organisationsübergreifenden Veranstaltungen wie z.B. dieses Jahr der internationale Austausch auf Malta (empowering ourselves to empower youths) und die dsj-Veranstaltung zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt.

Helene Weinmann – stellvertretende Jugendsprecherin

Hi, ich bin Helene, 19 Jahre alt und komme ursprünglich aus Abensberg. Ich wohne zum Studium allerdings in Leipzig. Ich bin eine engagierte und weltoffene junge Frau, die weiß, was sie kann und die auch andere motivieren und begeistern kann. Ich hoffe, dass ich diese Fähigkeit in das Juniorteam einbringen und so eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Teams, sowie mit der Bundesjugendleitung generieren kann.

Ich freue mich wahnsinnig, dass mir das Vertrauen entgegen gebracht wurde, dass ich die Aufgaben als stellvertretende Bundesjugendsprecherin gut erledigen werde. Ich sehe den nächsten zwei Jahren im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Juniorteam und der Bundesjugendleitung sehr positiv entgegen und hoffe auf eine produktive Zeit.

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) und die DJB-Jugend wünschen den beiden Jugendsprecherinnen einen guten Start im Hinblick auf die zukünftigen spannenden, erfahrungsreichen und verantwortungsvollen Aufgaben. Die Zusammenarbeit wird sicherlich, wie schon in der Vergangenheit, produktive Ergebnisse im Bereich der Jugend und darüber hinaus erzielen.

Montag, 15. Mai 2017

Montag, 24. April 2017

Judo Information XXX

 Zur Kata-Weiterbildung war Wolfgang Geissler bei dem Bundesoffenen Oldenburger Kata-Seminar am 18. und 19. März 2017 in Oldenburg/Niedersachsen.

Gelehrt wurden die Kime no kata (Referent war Sebastian Frey) und die Kodokan Goshin jutsu (Referent war Wolfgang Dax-Romswinkel).


 Folgende HJV-Lehrgänge, Meisterschaften und Prüfungen finden beim SC Budokan Maintal e.V. demnächst statt:

Am Samstag den 29. April findet ein Kata-Lehrgang statt.

Gelehrt wird die Nage no kata. Referent: Werner Müller, 6.Dan, Katabeauftragter des HJV (Anmeldung bei Werner erforderlich!)

Am Sonntag den 13. Mai die Hessischen Kata-Meisterschaften

Am Sonntag den 18. Juni ein Dan-Vorbereitungslehrgang

Am Sonntag den 25. Juni die Dan-Prüfung im 1. Halbjahr 2017


In den Sommerferien ist ein Vereinslehrgang mit dem Thema „Kime no kata“ geplant.

Die Kime no kata (Kata der Entscheidung oder Kata des wirklichen Kampfes) repräsentiert die Atemi Waza. Die Kunst des Schlagens, einen mit einem Messer (Tanto) oder Schwert (Katana) bewaffneten Angreifer zu besiegen, wird heute im Judo nur noch in der Form der Kata geübt. Die Ausschreibung mit weiteren Angaben und dem genauen Zeitpunkt wird auf der Homepage des SC Budokan Maintal e.V. rechtzeitig bekanntgegeben. Ob für Fortgeschrittene oder absolute Anfänger ohne irgendeine Vereinszugehörigkeit - der Vereinslehrgang ist für alle geeignet. Je nach Wissensstand der Teilnehmer wird auf die einzelnen Elemente der Kata eingegangen.

Leitung: Wolfgang Geissler und Michael Schmitt


 In Maintal in der Judo Arena des SC Budokan Maintal findet jeden Freitag von 19:00 bis 20:30 Uhr ein offener Treff für Kyu– und Dan-Vorbereitung unter der Leitung von Wolfgang Geissler und Michael Schmitt statt.

Interessierte Judoka (alle Gürtelstufen) aller Vereine sind herzlich eingeladen, sich wöchentlich zur gemeinsamen Vorbereitung zu treffen.

Es ist möglich bereits ab 18:00 Uhr am Vereinstraining mit zu trainieren.

Über Budoka aus dem Judo, Jiu-Jitsu und dem Ju-Jutsu die am Erlernen und Üben von Kata und an Judo bezogener Selbstverteidigung interessiert sind würden wir uns freuen, sie in unserem Training begrüßen zu dürfen.

Selbstverständlich freuen wir uns auch über alle Anfänger die an unserem Training teilnehmen möchten.

Das Training ist für alle weiblichen und männlichen Personen von 18 bis 60 Jahre geeignet. Es findet kein Wettkampftraining statt. Normale Sport-/Gymnastikkleidung ist für den Anfang ausreichend. Auf den Judomatten wird generell barfuß trainiert.

Judobezogene Selbstverteidigung

 




Am Samstag den 08. April 2017 fand in der JudoArena des Sport Club Budokan Maintal von 14:00 bis 17:00 ein Vereinslehrgang, mit dem Thema „Judo bezogene Selbstverteidigung“ statt. Insgesamt nahmen 23 Judo SV-Interessierte teil. Vertreten waren Graduierungen vom weiß/gelb Gurt bis zum 1. Dan aus dem Judo, Ju-Jutsukas und Interessierte ohne Vereinszugehörigkeit und ohne Judo Kenntnisse. Als Referenten waren Michael Schmitt und Wolfgang Geissler vertreten.

Der Lehrgang beschäftigte sich mit diesen Grundlagen:

  • Prüfungsprogramm des DJB (Anwendungsaufgaben, SV bezogen)
  • Prüfungsverhalten als Prüfling und als Partner des Prüflings
  • Verhalten im Ernstfall
  • Deeskalierendes Verhalten
  • Notwehr, Nothilfe, Notwehrexzess, Putativnotwehr
  • Distanzverhalten, Ausweichen, Körperabdrehen, Weiterleiten, Blocken
  • Was sind Atemis? Welche Atemis gibt es?
  • Angriffspunkte

Es ist praktisch unmöglich sich wirksam gegen einen Angreifer zu schützen, wenn man selbst keine bestimmten Prinzipien beherrscht und die nötigen Reflexe entwickelt hat. Judo und Selbstverteidigung sind an sich kein Widerspruch. Judotechniken sind in bestimmten Situationen auch Selbstverteidigungstechniken.

Bereits 1976 stellte Wolfgang Hofmann die Frage „ Woran ist der relative Niedergang des Erwachsenen Judo begründet?“. Mit einer seiner Thesen war der abgenommene Selbstverteidigungscharakter des Judo.